Über mich
Diese Seite soll dir einen Eindruck geben – von mir, meinem Weg mit Yoga und dem Raum, den ich teilen möchte.
Was in der Bewegung beginnt, kann in die Stille führen. Vielleicht findest du hier etwas, das dich innehalten lässt – und einen Moment lang bleiben.
Mein Weg zum Yoga
Während der herausfordernden Jahre der Corona-Pandemie geriet mein damaliger Berufsalltag als Entwicklungsingenieur zunehmend aus dem Gleichgewicht. Körperliche und seelische Erschöpfung, verbunden mit Anzeichen von Depression, führten dazu, dass ich schließlich Hilfe annahm und eine stationäre Behandlung begann.
Erste Erfahrungen mit Yoga hatte ich bereits in einem Anfängerkurs gesammelt. In der Klinik fand ich durch Mitpatienten den Mut, gemeinsam zu praktizieren – ohne Anleitung, aber mit dem Wunsch, etwas Gutes für uns selbst zu tun. Wir übten gemeinsam, teilten das, was wir kannten, und beendeten die Stunde mit einer geführten Entspannung.
Was dabei geschah, berührte mich tief: Ein Mitpatient, der abends nur schwer zur Ruhe fand, konnte in dieser Atmosphäre am helllichten Tag entspannen und einschlafen. Seine Fragen – „Was war das?“ und „Wie funktioniert das?“ – ließen mich nicht mehr los.
Mir wurde klar, welche Kraft in dieser Praxis steckt – und dass ich diesem Weg folgen wollte. Direkt nach meiner Entlassung absolvierte ich eine intensive Yogalehrerausbildung. Ich kündigte meinen Job, gab meine Wohnung auf und lebte fortan in der Yogaschule – erst als Mithelfer, dann als Mitarbeiter.
Heute darf ich sagen: Ich bin angekommen. Nie zuvor habe ich mich so lebendig, so erfüllt gefühlt wie jetzt – auf diesem Weg, den ich mit anderen teilen darf.
Was mir im Yoga wichtig ist
Yoga bedeutet für mich: zur Ruhe kommen – im Körper, im Geist, im Leben. Nicht um zu entkommen, sondern um wieder in Kontakt zu treten mit dem, was wirklich zählt.
Die Praxis des Hatha-Yoga sehe ich als kraftvolle Basis. Sie bringt den Körper ins Gleichgewicht, löst Spannungen und bereitet zugleich etwas Tieferes vor: die Stille. Eine Stille, in der sich auch der Geist entspannen darf – und Meditation möglich wird.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie unterstützend Yoga und Meditation sein können – gerade in schwierigen Lebensphasen. Ich sehe meine Aufgabe darin, Werkzeuge zu teilen, die Menschen helfen, wieder Zugang zu ihrer inneren Kraft zu finden.
Yoga ist für mich Hilfe zur Selbsthilfe. Ein Weg, der mit dem Körper beginnt – und in die Stille führen darf.
Rahmen und Resonanz
Der äußere Raum, in dem wir gemeinsam praktizieren, ist ruhig, warm und klar – ein geschützter Rahmen, der dir erlaubt, ganz bei dir anzukommen.
Doch der eigentliche Raum entsteht nicht um dich, sondern in dir. Wenn du beginnst, dich zu bewegen, zu atmen, zu spüren – entsteht Resonanz. Vielleicht mit dem Raum. Vielleicht mit deinem Körper. Vielleicht mit etwas Tieferem.
Kleine Gruppen: Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 6 Personen begrenzt – für eine Atmosphäre von Ruhe, Sicherheit und persönlicher Begleitung.
Ausstattung: Yogamatten, Meditationskissen und Decken stehen zur Verfügung. Du kannst auch gern deine eigene Ausstattung mitbringen, wenn du möchtest.
Handy: Falls du dein Handy nicht zu Hause lassen möchtest: Bitte schalte es vor Beginn der Stunde in den Flugmodus. So bleibt der Raum frei von Ablenkung – für dich und die anderen.
Pünktlichkeit: Mit Beginn der Stunde wird die Eingangstür geschlossen. Falls du einmal zu spät kommst, warte bitte draußen, bis die Anfangsentspannung abgeschlossen ist – erst dann ist ein stilles Dazukommen möglich.
Der Yogaraum befindet sich in der:
Linker Eingang
Fürstenstraße 47
73262 Reichenbach an der Fils
Hast du Fragen?
Vielleicht möchtest du wissen, ob die Stunden für dich geeignet sind. Oder du hast ein bestimmtes Anliegen, das du vorab klären möchtest.
Schreib mir gern – ich antworte dir persönlich.
Einblicke
In der folgenden Galerie findest du Bilder meines Yogaraums und der Ausrüstung, die dich bei den Kursen vor Ort erwartet.
Außerdem möchte ich ein paar Eindrücke meiner Indienreise von Oktober 2024 bis Januar 2025 mit dir teilen. Diese Reise war für mich eine intensive Zeit der persönlichen Vertiefung und Inspiration – vielleicht spürst du davon etwas in den Bildern.







